Bei uns findet die Tiermassage bei Hunden und Katzen statt.

Die Tiermassage ist keine neue Erfindung. Massagen sind durch ihre heilende und schmerzlindernde Wirkung seit vielen Tausenden Jahren bekannt. Es ist anzunehmen das die Tiermassage so alt ist wie die Massage beim Menschen. Aus Asien und Afrika sind Massagegriffe bekannt die ca. 4000 Jahre alt sind. Allein durch die Mittel und Möglichkeiten in dieser Zeit, lag es nahe, Griffe aus der klassischen Massage auch bei den Tieren anzuwenden. Diese wurden der Anatomie und den Bedürfnissen hierzu angepasst.  

Die Atmosphäre macht's

Für die Massage sind Ruhephasen der Tiere am besten geeignet. Die Massage sollte dann in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre stattfinden. Raumtemperatur und Beleuchtung sollten zum Verweilen einladen. Ablenkungen durch Handy oder andere Geräte sollten vermieden werden.   

Schmerzen lindern

Wohlempfinden steigern

Bindung festiegen

Elemente der Massage

Je nach Tier, Art der Beschwerden und nach ihren Wünschen werden für jedes Tier individuelle Massagen zusammengestellt. Die Massagen bestehen aus Elementen der klassischen Massage, des Shiatsu und des Jin Shin Jyutsu.

klassische Massage

Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

(https://de.wikipedia.org/wiki/Massage)

Shiatsu

Shiatsu ist eine in Japan entwickelte Form der manuellen Therapie, deren historische Wurzeln in der chinesischen Massage Tuina und den frühmodernen japanischen Formen des Anma liegen.

(https://de.wikipedia.org/wiki/Shiatsu)

Jin Shin Jyutsu

Jin Shin Jyutsu (dt. „Die Kunst des Schöpfers durch den wissenden, mitfühlenden Menschen“) ist eine Harmonisierungskunst zur Harmonisierung der Lebensenergie im Körper.

(https://de.wikipedia.org/wiki/Jin_Shin_Jyutsu)

Was bewirkt eine Tiermassage?

  • Stoffwechsel wird angeregt
  • Durchblutungssteigerung des Gewebes
  • Lymphfluss wird beschleunigt
  • Gewebsverklebungen werden gelöst (z.B. "Narbenentstörung")
  • Tonuserhöhung von schlaffen Muskeln
  • positiver Einfluss auf die PSYCHE durch Spannungsabbau =Reduktion von Stresshormonen
  • Schmerzüberlagerung
  • versorgende Effekte bei ATROPHIEN
  • Vorbereitung auf physiotherapeutische, chiropraktische Maßnahmen
  • Vorbereitung zum Sport
  • Vergrößerung des Bewegungsradius (Dehnungen)
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe

Wann sollte keine Massage durchgeführt werden?

Sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen ist Vorsicht geboten und im Zweifelsfall der Tierarzt zu befragen. Bei Entzündungen, Fieber, Trächtigkeit und bei Tumoren sowie bei Herzerkrankungen, Blutungsneigung aber auch Infektionen und frischen Verletzungen sollten keine Massagen durchgeführt werden. 

Bewegungslehre

Durch bestimmte Übungen wird versucht dem Tier seine Körperwahrnehmung bewusster zu machen. Ziel ist es seine Koordinationsfähigkeit zu verbessern  und seine Bewegungsabläufe zu optimieren. So lassen sich auch falsch manifestierte Bewegungsabläufe durch entsprechende Übungen verbessern und sogar korrigieren. 

  • Leistungserhaltung und – förderung von Bewegungs- und Nervensystem, Kreislauf, Stoffwechsel, …
  • Verbesserung von Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates
  • Steigerung der Koordinationsfähigkeit
  • Ausgleichung Fehlbelastung durch Schonhaltung